Feelings for the Boss von Eva Fay

2.5/5

❀ Hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar ❀

AUTOR: Eva Fay
VERLAG: Forever Verlag (Ullstein)
GENRE: Liebesroman
ERSTERSCHEINUNG: 02.12.2019
ISBN: 9783958185128
SEITENZAHL: 272 (eBook)
PREIS: Taschenbuch 13,00€ / ePub 3,99€

 

❧ Kurzrezension:

„Mut ist so leicht dahergesagt. Jeder redet davon, gibt die das als Ratschlag, und doch lebt es keiner. Denn es ist so viel einfacher, dein Gegenüber anzulügen.“ (Forever Verlag, S. 184)

Das Cover ist sehr schön gestaltet mit den pinken Akzenten und Mr. Bennet im Vordergrund. Ich finde, dass das Cover die Geschichte gut widerspiegelt. 

Es handelt sich dabei um einen Liebesroman, der sich nicht so schnell entwickelt, wie ich zuerst dachte. Nach den ersten paar Kapiteln merkt man sofort, dass Lisa anders ist. Nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich einfach besonders. Sie ist freundlich und selbstbewusst und sehr reflektiert, was ich gut fand. Es ist eben kein Young-Adult Roman, bei dem die Figuren auf der Suche nach sich selbst sind, sondern eine ausgereifte Liebesgeschichte mit Menschen Ü30. 

James Bennet ist ehrgeizig, nicht ganz so reflektiert und impulsiv. Sein Ruf als Womanizer hängt ihm nach, was die Führung der Firma für ihn erschwert, da er sich beweisen will. Er braucht keine Hilfe, erst recht nicht von seinem Bruder, der ihn zu kontrollieren scheint. James will ihm zeigen, dass er die Firmengeschäfte verantwortungsvoll führt und keine Kontrollbesuche nötig hat. Dabei steigert er sich immer weiter in seinen Arbeitswahn hinein und versinkt darin. 

Als Lisa die ersten Symptome bei James bemerkt, entschließt sie sich ihm zu helfen. Nicht schon wieder will sie hilflos dabei zusehen und nichts dagegen unternehmen können. Kurzerhand bemüht sie sich immer weiter um James, der gar nicht merkt, was Lisa vorhat. 

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm. Er war sachlich und schlicht, aber keinesfalls langweilig. Für mich war es ein gutes Buch für unterwegs, weil der Plot nicht sehr kompliziert oder anstrengend war. So las ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit und war sehr froh über die gut reflektierten Ausführungen der Prota. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Lisas Sicht erzählt und ich hatte das Gefühl, dass man generell auch sehr viel mehr über sie, als über James erfährt. Das war aber keinesfalls störend. 

Für mich eine süße Geschichte für Zwischendurch, wenn man etwas leichtes, unverfängliches lesen möchte. 

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